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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
In der Abteilung Sicherheit in der Nahrungskette des BfR ist in der Fachgruppe "Produktidentität und Rückverfolgbarkeit" im Bereich des Nationalen Referenzlabores für Mykotoxine in Lebens- und Futtermitteln ab sofort befristet für 3 Jahre die Stelle einer/eines
Doktorandin/Doktoranden
mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50 Std.) zu besetzen. Bis zum In-Kraft-Treten der neuen Entgeltordnung ist die Eingruppierung vorläufig.
Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
Aufgaben:
Entwicklung, Optimierung und Validierung von analytischen Methoden zum Nachweis von Alternariatoxinen in verschiedenen Lebensmitteln und Futtermitteln unter Anwendung moderner instrumenteller Analysetechniken - Herstellung von Referenzmaterialien für Laborvergleichsuntersuchungen und Methodenvalidierungsstudien, sowie deren Durchführung - Durchführung einer wissenschaftlichen Marktstudie zum Vorkommen von Alternariatoxinen in ausgewählten Lebens- und Futtermitteln - Dokumentation und Auswertung der wissenschaftlichen Ergebnisse, Berichterstattung - Anfertigung einer Dissertation
Anforderungen:
abgeschlossenes Hochschulstudium der Lebensmittelchemie, Chemie oder einer vergleichbaren Fachrichtung (Staatsexamen oder vergleichbare Qualifikation im Bereich der Lebensmittelwissenschaften erforderlich) - Kenntnisse in der Analytik von Mykotoxinen - praktische Erfahrung in der Laborarbeit und in der Anwendung von LC-MS/MS und anderen chromatographischen Analysenverfahren (HPLC, GC, GC-MS) - Erfahrungen in der Herstellung und Charakterisierung von Bezugssubstanzen und Referenzmaterialien für die chemische Analytik von Mykotoxinen wären hilfreich - Erfahrungen bei der Erstellung wissenschaftlicher Berichte (in Deutsch bzw. Englisch) - Erfahrungen bei der Umsetzung von Qualitätssicherungsmaßnahmen in einem nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Labor - sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich - gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilt Herr Dr. Fauhl-Hassek (Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 33 93; E-Mail: Carsten.Fauhl-Hassek@bfr.bund.de) und Herr Dr. Klaffke (Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 33 93; E-Mail: Horst.Klaffke@bfr.bund.de).
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR im April 2009 mit dem Zertifikat "audit berufundfamilie®" ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Richten Sie bitte Ihre Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden) unter Angabe der Kennziffer 946/2012 bis zum 2. März 2012 an das
Personalreferat - 11.17 -
Max-Dohrn-Str. 8-10
10589 Berlin
E-Mail: Carsten.Fauhl-Hassek@bfr.bund.de
E-Mail: Horst.Klaffke@bfr.bund.de
Bewerbungsschluss: 02.03.2012





