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Die Universität des Saarlandes ist eine Campus-Universität mit internationaler Ausrichtung und ausgeprägtem Forschungsprofil. Sie ist eingebunden in ein Netzwerk von verschiedensten Forschungseinrichtungen (Fraunhofer, Helmholtz, Leibniz, Steinbeis), die das Saarland zu einem idealen Ort interdisziplinären Schaffens, u. a. zwischen Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, Informatik, Physik, Chemie, Mathematik, Pharmazie und Biologie machen.
In der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät III, Fachbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik der Universität des Saarlandes ist am Standort Saarbrücken möglichst zum Wintersemester 2012/2013 eine
Stiftungsprofessur für Metallurgie
(W3-äquivalent)
in Personalunion mit der
Leitung einer eigenen aufzubauenden Organisationseinheit im Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren in Saarbrücken
befristet für die Dauer von 5 Jahren zu besetzen.
Die Überführung in eine unbefristete Professur wird angestrebt.
Die Einstellung erfolgt im außertariflichen Angestelltenverhältnis mit einer qualifikationsabhängigen Vergütung in Anlehnung an die W-Besoldung. Diese wird zwischen Bewerberinnen/Bewerbern und Hochschulleitung verhandelt.
Gesucht wird eine Persönlichkeit aus Wissenschaft oder Industrie, die im Bereich der Metallurgie und hier in den Gebieten
- Konstitutionsforschung der festen und flüssigen Phase sowie
- Prozesskontrolle einschließlich Sensorik wissenschaftlich besonders ausgewiesen ist.
Wünschenswert sind weiterhin Erfahrungen in einem oder mehreren der folgenden Gebiete:
Simulation der Erstarrung bzw. Gefügebildung
- Präzisformgebung aus der flüssigen Phase
- Prozessführung und thermomechanische Verfahren
Diese Gebiete sollen in Lehre und Forschung vertreten werden. Umfangreiche Erfahrungen mit aus Drittmitteln finanzierten FuE-Projekten sowie der angewandten Forschung sind erwünscht. Didaktische Eignung, Kompetenz zur Führung eines Bereichs im Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) und Interesse an der Durchführung von interdisziplinären Projekten werden vorausgesetzt.
Von dem/der Bewerber/-in werden herausragende wissenschaftliche Qualifikationen, Fähigkeiten in Didaktik und Management sowie Engagement in der Lehre erwartet. Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium auf dem Gebiet der Metallurgie, Eisenhüttenkunde oder Materialwissenschaften, Maschinenbau oder Physik jeweils mit Schwerpunkt Metallurgie und Sensorik, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die i.d.R. durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die i.d.R. durch Habilitation, Juniorprofessur oder auch konkrete Forschungserfahrung im industriellen Umfeld erbracht werden. Einschlägige Berufserfahrung in der Industrie ist von zusätzlichem Vorteil. Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift ist erwünscht.
Es wird erwartet, dass die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber sich an der Lehre in der Fachrichtung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik beteiligt. Der Stelleninhaber/Die Stelleninhaberin soll darüber hinaus verantwortlich den Aufbau eines neuen Bereichs zum Thema Charakterisierung von Metallen in der flüssigen Phase am Fraunhofer IZFP in Saarbrücken bewirken. Von dem/der Stelleninhaber/-in wird zudem eine intensive Kooperation mit der regionalen Metall erzeugenden und verarbeitenden Industrie erwartet.
Der Fachbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist mit mehr als zehn Professuren ein Schwerpunkt an der Universität des Saarlandes und gehört mit den drei An-Instituten (Leibniz-Institut für Neue Materialien, Fraunhofer IZFP, Material Engineering Center Saarland) zu den führenden Fachbereichen auf seinem Gebiet in Deutschland. Im Rahmen der Europäischen Schule für Materialforschung (EUSMAT) werden über den Fachbereich internationale Studienangebote auf Bachelor-, Master- und Promotionsebene angeboten.
Die Universität des Saarlandes strebt nach Maßgabe ihres Gleichstellungsplans eine Erhöhung des Anteils von Frauen in diesem Aufgabenbereich an. Sie fordert daher Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte legen Sie Ihrer Bewerbung u. a. Kopien der Urkunden, eine Liste der Veröffentlichungen, Angaben über den wissenschaftlichen Werdegang und bisherige Lehrtätigkeit bei. Ihre Bewerbung senden Sie bitte in deutscher und/oder englischer Sprache unter Angabe der Kennziffer 457 und Ihrer privaten Anschrift (Telefon und E-Mail) bis zum 29.03.2012 an die
Dekanat der Fakultät für Chemie, Pharmazie, Bio- und Werkstoffwissenschaften
Dekan Prof. Dr. W. F. Maier
Postfach 151150
66041 Saarbrücken
Bewerbungsschluss: 29.03.2012





