Karriere in Forschung und Lehre auch im Alter möglich?
© Wa54 - photocase.comNachdem ich mein Studium der Psychologie mit sehr
gut abgeschlossen und BWL ohne Abschluss studiert habe, anschließend einige Jahre in
Kliniken und in der Wirtschaft festangestellt in der Schulung von
Mitarbeitern gearbeitet und eine Doktorandenstelle aus familiären Gründen aufgegeben habe, arbeite ich seit
knapp 20 Jahren als kassenzugelassene Psychotherapeutin in eigener Praxis.
Ich würde mich gerne aus der angewandten Arbeit wieder in Forschung und/oder Lehre
entwickeln. Sehen Sie da Chancen?
Die Antwort des DHV-Expertenteams:
Ein erster Schritt hin zu Forschung und Lehre könnte sein, dass Sie sich bei einer in Betracht kommenden Hochschule und entsprechenden Professurinhabern darum bemühen, einen Lehrauftrag zu einem bestimmten Thema der Psychologie oder Mitarbeiterschulung zu erhalten.Ich gehe davon aus, dass Sie zunächst einmal eine hauptberufliche Stellung als Lehrbeauftragte oder wissenschaftliche Mitarbeiterin (ggf. mit der Möglichkeit zur Promotion) an der Hochschule nicht anstreben, da Sie weiterhin auch als kassenzugelassene Psychotherapeutin primär wirken wollen. Hinweisen möchte ich aber vorsorglich auch darauf, dass es natürlich derartige Stellen in der Lehre oder auch für die eigene Qualifizierung mit halber oder teilweise sogar auch noch geringerer Wochenarbeitszeit gibt. Hier müssten Sie sich einmal informieren auf den Homepages der einzelnen Hochschulen. Dort werden in der Regel die Mitarbeiterstellen ausgeschrieben.
Um einen Lehrauftrag - wie ich Ihnen zuvor beschrieben habe - müssten Sie sich dergestalt bemühen, dass Sie Kontakte zu entsprechenden Lehrstuhlinhabern aufnehmen. Die Vergabe von Lehraufträgen wird regelmäßig nicht im Stellenausschreibungs-Portal der Hochschulen veröffentlicht.
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